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Automobil & Tuning News von Italo-Welt

23.07.2019 10:34

Deutschland wird weltweit für seine herausragende Qualität beim Autobau bewundert. Edelmarken wie BMW und Mercedes und zuverlässige Fahrzeuge von Volkswagen sind die Aushängeschilder deutscher Ingenieurskunst.
Erfolgreich Autos bauen, das können nicht nur die Germanen. Jenseits der Alpen steht auch Italien für eine lange geschichtsträchtige Epoche beim Autobau. Der traditionsreiche Hersteller Fiat feiert im Jahr 2019 sein 120-jähriges Jubiläum. Ein guter Anlass um einen Blick auf die lange Historie der italienischen Ingenieurskunst beim Autobau zu werfen.

Ein erschwingliches Fahrzeug für die Masse


Mit einer Produktion von 20 Fahrzeugen begann die Geschichte von Fiat. Am 11. Juli 1899 wurde das Unternehmen von neun Personen gegründet. Unter ihnen befand sich auch Giovanni Agnelli Senior. Er war der Großvater von Giovanni Agnelli, der Mitte der 1960er Jahre Fiat übernahm und zu einer Weltmarke machte. Bis dahin war es jedoch ein weiter und beschwerlicher Weg, der mit dem Fiat 3,5 HP begann. Ganze vier von ehemals 20 Modellen des Premierenfahrzeuges existieren noch heute.
Das Ziel der Gründungsmitglieder von Fiat war damals dasselbe wie heute. Erschwingliche Fahrzeuge für die Straße herstellen. Ein Gefährt für die breite Masse, die vor 120 Jahren noch deutlich übersichtlicher war als heute. Mittlerweile gehört Fiat zu den größten Autobauern der Welt.

Ein schnelles Fahrzeug für die Rennstrecke


Die Fabbrica Italiana Automobili Torino, kurz Fiat, feiert 2019 das 120-jährige Jubiläum. Zur Familie der Italiener gehört mit der Sportschmiede Abarth eine Marke, die zur gleichen Zeit ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Carlo Abarth, Spitzname Karl, gründete die Marke im Jahr 1949. Mit leistungsstarken Kleinwagen machte das Unternehmen schnell auf sich aufmerksam. Zum Markenzeichen wurde der Skorpion, der jedes Fahrzeug als Markenlogo ziert.
Abarth ist in der Tuningszene nicht mehr wegzudenken.
Tuningteile für Motorsportfreunde für Abarth sind gefragt, nicht erst seit der Autobauer 1971 mit Fiat fusionierte und seither so fast jeden Kleinwagen des großen Bruders in eine kleine Rennmaschine mit ordentlich Leistung unter der Haube verwandelte. Mit seinen Modellen hält Abarth zahlreiche Weltrekorde für Langstreckenrennen und Geschwindigkeiten bei Kleinwagen.

Schnelle Autos aus Italien


Die Liste der traditionsreichen Autoschmieden aus der Adriarepublik ist lang und voller großer Namen. Nicht fehlen darf der Name Ferrari, der seit 1947 Sportwagen produziert. Das Logo des Unternehmens ziert ein schwarzes Pferd auf gelben Grund. Mit dem Ferrari 125 C Sport präsentierte der Autobauer 1947 das erste eigene Modell. Die Geschichte von Ferrari selbst geht sogar bis auf das Jahr 1929 zurück und ist damit genau 90 Jahre alt.
Der Rennstall Scuderia Ferrari nahm von 1929 bis 1938 an Autorennen teil, damals noch als Werksteam von Alfa Romeo. Eigene Fahrzeuge wurden zur damaligen Zeit noch nicht produziert, der Erfolg bei den Rennen war indes schon beachtlich. Die ersten selbst gebauten Rennwagen wurden für die Rennstrecke gebaut. Privatpersonen konnten die Autos nur kaufen, weil Ferrari damit seine finanzielle Existenz sichern konnte.

Weitere Automarken aus Italien


Die Liste der namhaften Autohersteller aus dem Land am Mittelmeer ist lang. Ferrari und Fiat sind heute die bekanntesten Namen auf dieser Liste. Daneben tauchen auf dieser Liste noch weitere Marken auf, die auf eine lange Tradition zurückblicken können.
Zu den traditionsreichsten Autobauern aus Italien gehören
die Marke Alfa Romeo sowie der Luxuswagenhersteller Maserati, aber auch Lancia und seit der Übernahme auch der Hersteller Jeep.

Quelle: unsplash.com


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